Grunderwerbsteuer-Rechner

Berechnen Sie die Grunderwerbsteuer 2026 für alle 16 Bundesländer — inklusive Notar- und Grundbuchkosten, Maklerprovision und Gesamtkosten Ihres Immobilienkaufs.

Ihre Angaben

Beurkundeter Kaufpreis (Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer). Mitverkauftes bewegliches Inventar wie Einbauküche oder Möbel kann im Vertrag separat ausgewiesen werden und ist dann steuerfrei.

Grunderwerbsteuersatz in Nordrhein-Westfalen: 6,5 % (gültig seit 01.01.2015)

%

Käuferanteil in Prozent des Kaufpreises, inkl. 19 % USt.

Stand: 2026 (Steuersätze der Länder, letzte Änderung: Bremen zum 01.07.2025). Notar- und Grundbuchkosten als marktübliche Richtwerte (1,5 % bzw. 0,5 % des Kaufpreises, GNotKG).

Ergebnis

Grunderwerbsteuer

26.000 €

6,5 % des Kaufpreises in Nordrhein-Westfalen

Kaufnebenkosten gesamt

48.280 €

12,07 % des Kaufpreises

Gesamtkosten

448.280 €

Kaufpreis + alle Nebenkosten

Aufschlüsselung der Kaufnebenkosten

Kaufpreis400.000,00 €
+ Grunderwerbsteuer (6,5 %)26.000,00 €
+ Notar (ca. 1,5 %)6.000,00 €
+ Grundbuchamt (ca. 0,5 %)2.000,00 €
+ Makler (3,57 %)14.280,00 €
= Gesamtkosten des Erwerbs448.280,00 €

Unverbindliche Schätzung. Die Grunderwerbsteuer setzt das Finanzamt per Bescheid fest (fällig einen Monat nach Bekanntgabe); erst nach Zahlung stellt es die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Grundbucheintragung aus. Notar- und Grundbuchkosten hängen vom Einzelfall ab (z. B. kostet die Grundschuldbestellung bei Finanzierung extra).

Unverbindliche Schätzung (Stand: 2026; Grunderwerbsteuersätze der Länder, zuletzt Bremen 5,5 % zum 01.07.2025). Notar- und Grundbuchkosten sind Richtwerte von ca. 1,5 % bzw. 0,5 % des Kaufpreises — die exakten Gebühren richten sich nach dem GNotKG und dem Einzelfall (z. B. Grundschuldbestellung). Maßgeblich sind der Steuerbescheid des Finanzamts und die Kostenrechnungen von Notar und Grundbuchamt.

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Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer 2026?

Das hängt vom Bundesland ab: Die Sätze reichen von 3,5 % in Bayern bis 6,5 % in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein. Dazwischen liegen z. B. Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit 5,0 %, Bremen, Hamburg und Sachsen mit 5,5 % sowie Berlin, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern mit 6,0 %. Zuletzt geändert: Bremen erhöhte zum 01.07.2025 von 5,0 % auf 5,5 %.

Wer zahlt die Grunderwerbsteuer und wann?

Gesetzlich schulden Käufer und Verkäufer die Steuer gemeinsam; im Kaufvertrag wird sie praktisch immer dem Käufer auferlegt. Der Notar meldet den Vertrag dem Finanzamt, das die Steuer per Bescheid festsetzt — fällig einen Monat nach Bekanntgabe. Erst nach Zahlung erteilt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung, ohne die Sie nicht als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden.

Wie kann ich Grunderwerbsteuer sparen?

Mitverkauftes bewegliches Inventar — Einbauküche, Möbel, Markise, Sauna — gehört nicht zum Grundstück: Wird es im Kaufvertrag mit realistischem Wert separat ausgewiesen, fällt darauf keine Grunderwerbsteuer an. Bei 20.000 € Inventar in NRW sparen Sie so 1.300 €. Achtung: Banken finanzieren Inventaranteile meist nicht mit, und überhöhte Werte erkennt das Finanzamt nicht an.

Welche Käufe sind von der Grunderwerbsteuer befreit?

Steuerfrei sind nach § 3 GrEStG unter anderem: Erwerbe unter Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartnern, Verkäufe zwischen Verwandten in gerader Linie (Eltern an Kinder, Großeltern an Enkel), Erwerbe im Rahmen von Erbschaft oder Schenkung (dort greift stattdessen die Erbschaft-/Schenkungsteuer) sowie Bagatellfälle mit einem Kaufpreis bis 2.500 €. Geschwister sind dagegen nicht befreit.

Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten?

Rechnen Sie mit Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 %), Notar (rund 1,5 %), Grundbuchamt (rund 0,5 %) und gegebenenfalls Maklerprovision (üblich 3,57 % Käuferanteil inkl. USt). Insgesamt also etwa 5,5 % bis über 12 % des Kaufpreises. Bei 400.000 € Kaufpreis in NRW mit Makler sind das rund 48.300 € zusätzlich — Kosten, die Sie in der Regel aus Eigenkapital zahlen müssen, weil Banken sie nicht beleihen.

Fällt beim Neubau vom Bauträger Grunderwerbsteuer auf den Hauspreis an?

Häufig ja: Kaufen Sie Grundstück und Bauleistung als „einheitliches Vertragswerk" vom selben Anbieter, bemisst sich die Grunderwerbsteuer auf den Gesamtpreis inklusive Gebäude. Kaufen Sie dagegen zuerst nur das Grundstück und beauftragen später einen unabhängigen Bauunternehmer, fällt die Steuer nur auf den Grundstückspreis an — ein erheblicher Unterschied, der sich planen lässt.

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