Aluminium (Al)

Element 13 · Metall · 26.982 u

1326.982
Al
Aluminium
Metall
Al

Elektronen pro Schale: 2, 8, 3

Aluminium ist das häufigste Metall in der Erdkruste, war aber einst wertvoller als Gold, weil es sich so schwer vom Sauerstoff trennen lässt. Billiger Strom änderte das in den 1880er-Jahren.

Das Recyceln von Aluminium benötigt nur etwa 5 % der Energie, die für die Herstellung aus Erz nötig wäre.

Ordnungszahl
13
Atommasse
26.982 u
Elektronenkonfiguration
[Ne] 3s² 3p¹
Gruppe · Periode · Block
13 · 3 · p

Borgruppe

Oxidationsstufen
+3
Elektronegativität
1.61 (Pauling)
Schmelzpunkt
660 °C
Siedepunkt
2,519 °C
Dichte
2.7 g/cm³
Zustand bei 20 °C
Fest
Erscheinungsbild
Silbrig-weißes Metall
Entdeckung
Hans Christian Ørsted, 1825

Wofür es verwendet wird

  • Getränkedosen und Folie
  • Flugzeug- und Fahrzeugkarosserien
  • Stromleitungen
  • Fensterrahmen und Fassadenverkleidung

Atomstruktur

Ein neutrales Aluminium-Atom hat 13 Protonen und 13 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 14 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 27 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.

Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 3. In Orbitalschreibweise lautet das [Ne] 3s² 3p¹.

3D electron orbitals

See where Aluminium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.

Position im Periodensystem

Metalle rechts vom d-Block. Sie sind weicher, schmelzen bei niedrigerer Temperatur und sind spröder als die Übergangsmetalle, mit einer stärker kovalent geprägten Bindung.

Entdeckung und Name

Aluminium wurde von Hans Christian Ørsted im Jahr 1825 entdeckt. Der Name geht auf Lateinisch alumen, „Alaun" zurück.

Weiter erkunden

Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.

Verwandte Rechner

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Atommasse von Aluminium?

Das Standardatomgewicht von Aluminium beträgt 26.982 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC.

Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Aluminium?

Aluminium hat 13 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Aluminium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 13. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 14, denn 27 − 13 = 14.

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Aluminium?

Die Elektronenkonfiguration von Aluminium ist [Ne] 3s² 3p¹. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 3 auf 3 Schalen.

Ist Aluminium ein Metall?

Ja. Aluminium wird als Metall eingeordnet und steht in Gruppe 13, Periode 3, im p-Block der Tabelle.

In welcher Gruppe und Periode steht Aluminium?

Aluminium steht in Gruppe 13 (Borgruppe), Periode 3, im p-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.

Welche Ladung hat Aluminium?

Aluminium bildet meist 3+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Aluminium dabei die Oxidationsstufen +3.

Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Aluminium?

Aluminium schmilzt bei 660 °C und siedet bei 2,519 °C. Bei Raumtemperatur ist Aluminium fest.

Wofür wird Aluminium verwendet?

Getränkedosen und Folie, Flugzeug- und Fahrzeugkarosserien, Stromleitungen, Fensterrahmen und Fassadenverkleidung. Aluminium ist das häufigste Metall in der Erdkruste, war aber einst wertvoller als Gold, weil es sich so schwer vom Sauerstoff trennen lässt.

Wer hat Aluminium entdeckt, und woher kommt der Name?

Aluminium wurde 1825 von Hans Christian Ørsted entdeckt. Der Name geht auf Lateinisch alumen, „Alaun" zurück.