Molybdän (Mo)
Element 42 · Übergangsmetall · 95.95 u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 13, 1
Molybdän hat einen der höchsten Schmelzpunkte aller Elemente und hält Stahl auch bei hohen Temperaturen fest. Es ist außerdem ein essenzielles Spurenelement für stickstofffixierende Bakterien.
Pflanzen können ohne Molybdän keinen Stickstoff fixieren — das dafür zuständige Enzym braucht es zwingend.
- Ordnungszahl
- 42
- Atommasse
- 95.95 u
- Elektronenkonfiguration
- [Kr] 5s¹ 4d⁵
- Gruppe · Periode · Block
- 6 · 5 · d
- Oxidationsstufen
- +4, +6
- Elektronegativität
- 2.16 (Pauling)
- Schmelzpunkt
- 2,623 °C
- Siedepunkt
- 4,639 °C
- Dichte
- 10.2 g/cm³
- Zustand bei 20 °C
- Fest
- Erscheinungsbild
- Metallisch graue Substanz
- Entdeckung
- Carl Wilhelm Scheele; isolated by Peter Jacob Hjelm, 1778
Chromgruppe
Wofür es verwendet wird
- Hochtemperaturlegierungen für Stahl
- Trockenschmierstoff Molybdändisulfid
- Katalysatoren in der Erdölraffination
- Bauteile für Öfen und Glühfäden
Atomstruktur
Ein neutrales Molybdän-Atom hat 42 Protonen und 42 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 54 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 96 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 13, 1. In Orbitalschreibweise lautet das [Kr] 5s¹ 4d⁵.
3D electron orbitals
See where Molybdän's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Der d-Block. Ihre mehreren stabilen Oxidationsstufen verleihen ihnen kräftig gefärbte Verbindungen, katalytische Wirkung und die Festigkeit, die sie zu den Arbeitsmetallen der Industrie macht.
- Direkt darüber: Chrom
- Direkt darunter: Wolfram
- Ein Proton weniger: Niob
- Ein Proton mehr: Technetium
Entdeckung und Name
Molybdän wurde von Carl Wilhelm Scheele; isolated by Peter Jacob Hjelm im Jahr 1778 entdeckt. Der Name geht auf Griechisch molybdos, „Blei" zurück.
Weiter erkunden
Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
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Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Molybdän?
Das Standardatomgewicht von Molybdän beträgt 95.95 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Molybdän?
Molybdän hat 42 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Molybdän. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 42. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 54, denn 96 − 42 = 54.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Molybdän?
Die Elektronenkonfiguration von Molybdän ist [Kr] 5s¹ 4d⁵. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 13, 1 auf 5 Schalen.
Ist Molybdän ein Metall?
Ja. Molybdän wird als Übergangsmetall eingeordnet und steht in Gruppe 6, Periode 5, im d-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Molybdän?
Molybdän steht in Gruppe 6 (Chromgruppe), Periode 5, im d-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.
Welche Ladung hat Molybdän?
Molybdän bildet meist 6+ / 4+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Molybdän dabei die Oxidationsstufen +4, +6.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Molybdän?
Molybdän schmilzt bei 2,623 °C und siedet bei 4,639 °C. Bei Raumtemperatur ist Molybdän fest.
Wofür wird Molybdän verwendet?
Hochtemperaturlegierungen für Stahl, Trockenschmierstoff Molybdändisulfid, Katalysatoren in der Erdölraffination, Bauteile für Öfen und Glühfäden. Molybdän hat einen der höchsten Schmelzpunkte aller Elemente und hält Stahl auch bei hohen Temperaturen fest.
Wer hat Molybdän entdeckt, und woher kommt der Name?
Molybdän wurde 1778 von Carl Wilhelm Scheele; isolated by Peter Jacob Hjelm entdeckt. Der Name geht auf Griechisch molybdos, „Blei" zurück.