Technetium (Tc)

Element 43 · Übergangsmetall · [98] u

43[98]
Tc
Technetium
Übergangsmetall
Tc

Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 13, 2

Technetium war das erste künstlich hergestellte Element und füllte eine hartnäckige Lücke in Mendelejews Tabelle. Jedes Isotop ist radioaktiv, weshalb praktisch nichts davon natürlich auf der Erde überlebt.

Technetium-99m wird in zig Millionen medizinischen Untersuchungen pro Jahr eingesetzt, obwohl das Element keine stabile Form besitzt.

Ordnungszahl
43
Atommasse
[98] u
Elektronenkonfiguration
[Kr] 5s² 4d⁵
Gruppe · Periode · Block
7 · 5 · d

Mangangruppe

Oxidationsstufen
+4, +6, +7
Elektronegativität
1.9 (Pauling)
Schmelzpunkt
2,157 °C
Siedepunkt
4,265 °C
Dichte
11 g/cm³
Zustand bei 20 °C
Fest
Erscheinungsbild
Silbrig-graues Metall
Entdeckung
Carlo Perrier and Emilio Segrè, 1937

Wofür es verwendet wird

  • Technetium-99m in der medizinischen Bildgebung
  • Forschung zu Korrosionsinhibitoren
  • Tracer in der Nuklearmedizin

Atomstruktur

Ein neutrales Technetium-Atom hat 43 Protonen und 43 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 55 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 98 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.

Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 13, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Kr] 5s² 4d⁵.

3D electron orbitals

See where Technetium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.

Position im Periodensystem

Der d-Block. Ihre mehreren stabilen Oxidationsstufen verleihen ihnen kräftig gefärbte Verbindungen, katalytische Wirkung und die Festigkeit, die sie zu den Arbeitsmetallen der Industrie macht.

Entdeckung und Name

Technetium wurde von Carlo Perrier and Emilio Segrè im Jahr 1937 entdeckt. Der Name geht auf Griechisch technetos, „künstlich" zurück.

Alle Isotope von Technetium sind radioaktiv, daher hat Technetium kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.

Weiter erkunden

Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.

Verwandte Rechner

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Atommasse von Technetium?

Technetium hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [98]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.

Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Technetium?

Technetium hat 43 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Technetium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 43. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 55, denn 98 − 43 = 55.

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Technetium?

Die Elektronenkonfiguration von Technetium ist [Kr] 5s² 4d⁵. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 13, 2 auf 5 Schalen.

Ist Technetium ein Metall?

Ja. Technetium wird als Übergangsmetall eingeordnet und steht in Gruppe 7, Periode 5, im d-Block der Tabelle.

In welcher Gruppe und Periode steht Technetium?

Technetium steht in Gruppe 7 (Mangangruppe), Periode 5, im d-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.

Welche Ladung hat Technetium?

Technetium bildet meist 7+ / 4+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Technetium dabei die Oxidationsstufen +4, +6, +7.

Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Technetium?

Technetium schmilzt bei 2,157 °C und siedet bei 4,265 °C. Bei Raumtemperatur ist Technetium fest.

Wofür wird Technetium verwendet?

Technetium-99m in der medizinischen Bildgebung, Forschung zu Korrosionsinhibitoren, Tracer in der Nuklearmedizin. Technetium war das erste künstlich hergestellte Element und füllte eine hartnäckige Lücke in Mendelejews Tabelle.

Wer hat Technetium entdeckt, und woher kommt der Name?

Technetium wurde 1937 von Carlo Perrier and Emilio Segrè entdeckt. Der Name geht auf Griechisch technetos, „künstlich" zurück.

Ist Technetium radioaktiv?

Ja. Jedes Isotop von Technetium ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.