Curium (Cm)

Element 96 · Actinoid · [247] u

96[247]
Cm
Curium
Actinoid
Cm

Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 25, 9, 2

Curium leuchtet aufgrund seiner eigenen Radioaktivität im Dunkeln violett und erzeugt intensive Wärme. NASA-Rover haben es genutzt, um Gestein auf dem Mars zu analysieren.

Die Mars-Rover bestimmten die Gesteinschemie mithilfe von Curiumquellen an Bord der Raumfahrzeuge.

Ordnungszahl
96
Atommasse
[247] u
Elektronenkonfiguration
[Rn] 7s² 5f⁷ 6d¹
Gruppe · Periode · Block
f-Block · 7 · f
Oxidationsstufen
+3
Elektronegativität
1.3 (Pauling)
Schmelzpunkt
1,345 °C
Siedepunkt
3,127 °C
Dichte
13.51 g/cm³
Zustand bei 20 °C
Fest
Erscheinungsbild
Silbriges, hartes Metall
Entdeckung
Glenn T. Seaborg, Ralph James and Albert Ghiorso, 1944

Wofür es verwendet wird

  • Alphateilchen-Röntgenspektrometer auf Mars-Rovern
  • Forschung an Radioisotopenenergie
  • Herstellung schwererer Elemente

Atomstruktur

Ein neutrales Curium-Atom hat 96 Protonen und 96 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 151 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 247 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.

Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 25, 9, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Rn] 7s² 5f⁷ 6d¹.

3D electron orbitals

See where Curium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.

Position im Periodensystem

Die zweite Reihe des f-Blocks, Elemente 89 bis 103. Alle sind radioaktiv, und ab Uran ist praktisch alles künstlich hergestellt.

Entdeckung und Name

Curium wurde von Glenn T. Seaborg, Ralph James and Albert Ghiorso im Jahr 1944 entdeckt. Der Name geht auf Nach Marie und Pierre Curie zurück.

Alle Isotope von Curium sind radioaktiv, daher hat Curium kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.

Weiter erkunden

Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.

Verwandte Rechner

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Atommasse von Curium?

Curium hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [247]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.

Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Curium?

Curium hat 96 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Curium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 96. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 151, denn 247 − 96 = 151.

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Curium?

Die Elektronenkonfiguration von Curium ist [Rn] 7s² 5f⁷ 6d¹. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 25, 9, 2 auf 7 Schalen.

Ist Curium ein Metall?

Ja. Curium wird als Actinoid eingeordnet und steht in Gruppe –, Periode 7, im f-Block der Tabelle.

In welcher Gruppe und Periode steht Curium?

Curium steht im f-Block-Streifen unterhalb der Haupttabelle, in Periode 7, mit der Kategorie Actinoid. Elemente in diesem Streifen erhalten in der üblichen 18-Spalten-Anordnung keine Gruppennummer.

Welche Ladung hat Curium?

Curium bildet meist 3+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Curium dabei die Oxidationsstufen +3.

Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Curium?

Curium schmilzt bei 1,345 °C und siedet bei 3,127 °C. Bei Raumtemperatur ist Curium fest.

Wofür wird Curium verwendet?

Alphateilchen-Röntgenspektrometer auf Mars-Rovern, Forschung an Radioisotopenenergie, Herstellung schwererer Elemente. Curium leuchtet aufgrund seiner eigenen Radioaktivität im Dunkeln violett und erzeugt intensive Wärme.

Wer hat Curium entdeckt, und woher kommt der Name?

Curium wurde 1944 von Glenn T. Seaborg, Ralph James and Albert Ghiorso entdeckt. Der Name geht auf Nach Marie und Pierre Curie zurück.

Ist Curium radioaktiv?

Ja. Jedes Isotop von Curium ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.