Rubidium (Rb)
Element 37 · Alkalimetall · 85.468 u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 8, 1
Rubidium ist ein weiches Alkalimetall, das sich an der Luft entzündet und explosionsartig mit Wasser reagiert. Seine präzisen Atomübergänge machen es wertvoll für die Zeitmessung.
Das erste Bose-Einstein-Kondensat wurde 1995 aus Rubidiumatomen nahe dem absoluten Nullpunkt hergestellt.
- Ordnungszahl
- 37
- Atommasse
- 85.468 u
- Elektronenkonfiguration
- [Kr] 5s¹
- Gruppe · Periode · Block
- 1 · 5 · s
- Oxidationsstufen
- +1
- Elektronegativität
- 0.82 (Pauling)
- Schmelzpunkt
- 39.31 °C
- Siedepunkt
- 688 °C
- Dichte
- 1.53 g/cm³
- Zustand bei 20 °C
- Fest
- Erscheinungsbild
- Weiches, silbrig-weißes Metall
- Entdeckung
- Robert Bunsen and Gustav Kirchhoff, 1861
Alkalimetalle
Wofür es verwendet wird
- Atomuhren und Frequenznormale
- Spezialglas
- Getter in Vakuumröhren
- Forschung an ultrakalten Atomen
Atomstruktur
Ein neutrales Rubidium-Atom hat 37 Protonen und 37 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 48 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 85 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 8, 1. In Orbitalschreibweise lautet das [Kr] 5s¹.
3D electron orbitals
See where Rubidium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Metalle der Gruppe 1 mit einem einzigen Außenelektron. Sie sind weich, schmelzen bei niedriger Temperatur und reagieren so heftig, dass sie unter Öl aufbewahrt werden; die Reaktivität nimmt innerhalb der Gruppe nach unten hin zu.
Entdeckung und Name
Rubidium wurde von Robert Bunsen and Gustav Kirchhoff im Jahr 1861 entdeckt. Der Name geht auf Lateinisch rubidus, „tiefrot" zurück.
Weiter erkunden
Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
Verwandte Rechner
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Rubidium?
Das Standardatomgewicht von Rubidium beträgt 85.468 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Rubidium?
Rubidium hat 37 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Rubidium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 37. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 48, denn 85 − 37 = 48.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Rubidium?
Die Elektronenkonfiguration von Rubidium ist [Kr] 5s¹. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 8, 1 auf 5 Schalen.
Ist Rubidium ein Metall?
Ja. Rubidium wird als Alkalimetall eingeordnet und steht in Gruppe 1, Periode 5, im s-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Rubidium?
Rubidium steht in Gruppe 1 (Alkalimetalle), Periode 5, im s-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.
Welche Ladung hat Rubidium?
Rubidium bildet meist 1+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Rubidium dabei die Oxidationsstufen +1.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Rubidium?
Rubidium schmilzt bei 39.31 °C und siedet bei 688 °C. Bei Raumtemperatur ist Rubidium fest.
Wofür wird Rubidium verwendet?
Atomuhren und Frequenznormale, Spezialglas, Getter in Vakuumröhren, Forschung an ultrakalten Atomen. Rubidium ist ein weiches Alkalimetall, das sich an der Luft entzündet und explosionsartig mit Wasser reagiert.
Wer hat Rubidium entdeckt, und woher kommt der Name?
Rubidium wurde 1861 von Robert Bunsen and Gustav Kirchhoff entdeckt. Der Name geht auf Lateinisch rubidus, „tiefrot" zurück.