Americium (Am)
Element 95 · Actinoid · [243] u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 25, 8, 2
Americium ist das synthetische Element, das die meisten Menschen besitzen, in winziger Menge in ionisierenden Rauchmeldern. Seine Alphateilchen ionisieren die Luft, und Rauch unterbricht den Stromfluss.
In den meisten Rauchmeldern steckt eine Spur eines künstlich hergestellten Elements — etwa 0,3 Mikrogramm Americium.
- Ordnungszahl
- 95
- Atommasse
- [243] u
- Elektronenkonfiguration
- [Rn] 7s² 5f⁷
- Gruppe · Periode · Block
- f-Block · 7 · f
- Oxidationsstufen
- +3, +4, +5, +6
- Elektronegativität
- 1.3 (Pauling)
- Schmelzpunkt
- 1,176 °C
- Siedepunkt
- 2,011 °C
- Dichte
- 13.69 g/cm³
- Zustand bei 20 °C
- Fest
- Erscheinungsbild
- Silbrig-weißes Metall
- Entdeckung
- Glenn T. Seaborg and colleagues, 1944
Wofür es verwendet wird
- Ionisierende Rauchmelder
- Industrielle Dickenmessgeräte
- Neutronenquellen für Bohrlochmessungen
Atomstruktur
Ein neutrales Americium-Atom hat 95 Protonen und 95 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 148 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 243 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 25, 8, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Rn] 7s² 5f⁷.
3D electron orbitals
See where Americium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Entdeckung und Name
Americium wurde von Glenn T. Seaborg and colleagues im Jahr 1944 entdeckt. Der Name geht auf Amerika zurück.
Alle Isotope von Americium sind radioaktiv, daher hat Americium kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.
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Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
Verwandte Rechner
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Americium?
Americium hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [243]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Americium?
Americium hat 95 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Americium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 95. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 148, denn 243 − 95 = 148.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Americium?
Die Elektronenkonfiguration von Americium ist [Rn] 7s² 5f⁷. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 25, 8, 2 auf 7 Schalen.
Ist Americium ein Metall?
Ja. Americium wird als Actinoid eingeordnet und steht in Gruppe –, Periode 7, im f-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Americium?
Americium steht im f-Block-Streifen unterhalb der Haupttabelle, in Periode 7, mit der Kategorie Actinoid. Elemente in diesem Streifen erhalten in der üblichen 18-Spalten-Anordnung keine Gruppennummer.
Welche Ladung hat Americium?
Americium bildet meist 3+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Americium dabei die Oxidationsstufen +3, +4, +5, +6.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Americium?
Americium schmilzt bei 1,176 °C und siedet bei 2,011 °C. Bei Raumtemperatur ist Americium fest.
Wofür wird Americium verwendet?
Ionisierende Rauchmelder, Industrielle Dickenmessgeräte, Neutronenquellen für Bohrlochmessungen. Americium ist das synthetische Element, das die meisten Menschen besitzen, in winziger Menge in ionisierenden Rauchmeldern.
Wer hat Americium entdeckt, und woher kommt der Name?
Americium wurde 1944 von Glenn T. Seaborg and colleagues entdeckt. Der Name geht auf Amerika zurück.
Ist Americium radioaktiv?
Ja. Jedes Isotop von Americium ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.