Fermium (Fm)

Element 100 · Actinoid · [257] u

100[257]
Fm
Fermium
Actinoid
Fm

Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 30, 8, 2

Fermium wurde ebenfalls in den Trümmern einer Wasserstoffbombe entdeckt und wurde nie in wägbarer Menge hergestellt. Es markiert die praktische Grenze dessen, was Neutroneneinfang in einem Reaktor erzeugen kann.

Fermium ist das schwerste Element, das durch Neutronenbeschuss hergestellt werden kann — danach braucht man Teilchenbeschleuniger.

Ordnungszahl
100
Atommasse
[257] u
Elektronenkonfiguration
[Rn] 5f¹² 7s²
Gruppe · Periode · Block
f-Block · 7 · f
Oxidationsstufen
+3
Elektronegativität
1.3 (Pauling)
Schmelzpunkt
1,527 °C
Siedepunkt
Dichte
Nicht gemessen
Zustand bei 20 °C
Fest
Erscheinungsbild
Unbekannt; vermutlich metallisch
Entdeckung
Albert Ghiorso and colleagues, 1952

Wofür es verwendet wird

  • Nur wissenschaftliche Forschung

Atomstruktur

Ein neutrales Fermium-Atom hat 100 Protonen und 100 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 157 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 257 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.

Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 30, 8, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Rn] 5f¹² 7s².

3D electron orbitals

See where Fermium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.

Position im Periodensystem

Die zweite Reihe des f-Blocks, Elemente 89 bis 103. Alle sind radioaktiv, und ab Uran ist praktisch alles künstlich hergestellt.

Entdeckung und Name

Fermium wurde von Albert Ghiorso and colleagues im Jahr 1952 entdeckt. Der Name geht auf Enrico Fermi zurück.

Alle Isotope von Fermium sind radioaktiv, daher hat Fermium kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.

Weiter erkunden

Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.

Verwandte Rechner

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Atommasse von Fermium?

Fermium hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [257]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.

Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Fermium?

Fermium hat 100 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Fermium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 100. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 157, denn 257 − 100 = 157.

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Fermium?

Die Elektronenkonfiguration von Fermium ist [Rn] 5f¹² 7s². Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 30, 8, 2 auf 7 Schalen.

Ist Fermium ein Metall?

Ja. Fermium wird als Actinoid eingeordnet und steht in Gruppe –, Periode 7, im f-Block der Tabelle.

In welcher Gruppe und Periode steht Fermium?

Fermium steht im f-Block-Streifen unterhalb der Haupttabelle, in Periode 7, mit der Kategorie Actinoid. Elemente in diesem Streifen erhalten in der üblichen 18-Spalten-Anordnung keine Gruppennummer.

Welche Ladung hat Fermium?

Fermium bildet meist 3+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Fermium dabei die Oxidationsstufen +3.

Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Fermium?

Fermium schmilzt bei 1,527 °C und siedet bei —. Bei Raumtemperatur ist Fermium fest.

Wofür wird Fermium verwendet?

Nur wissenschaftliche Forschung. Fermium wurde ebenfalls in den Trümmern einer Wasserstoffbombe entdeckt und wurde nie in wägbarer Menge hergestellt.

Wer hat Fermium entdeckt, und woher kommt der Name?

Fermium wurde 1952 von Albert Ghiorso and colleagues entdeckt. Der Name geht auf Enrico Fermi zurück.

Ist Fermium radioaktiv?

Ja. Jedes Isotop von Fermium ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.