Neodym (Nd)
Element 60 · Lanthanoid · 144.24 u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 22, 8, 2
Neodym ergibt die stärksten je hergestellten Permanentmagnete, die still und leise Miniaturkopfhörer, Festplatten und Elektromotoren möglich machten. Die Nachfrage danach hängt heute an Windkraftanlagen und Elektroautos.
Ein münzgroßer Neodymmagnet kann mehr als das Hundertfache seines eigenen Gewichts heben.
- Ordnungszahl
- 60
- Atommasse
- 144.24 u
- Elektronenkonfiguration
- [Xe] 6s² 4f⁴
- Gruppe · Periode · Block
- f-Block · 6 · f
- Oxidationsstufen
- +3
- Elektronegativität
- 1.14 (Pauling)
- Schmelzpunkt
- 1,021 °C
- Siedepunkt
- 3,074 °C
- Dichte
- 7.01 g/cm³
- Zustand bei 20 °C
- Fest
- Erscheinungsbild
- Silbrig-weißes Metall
- Entdeckung
- Carl Auer von Welsbach, 1885
Wofür es verwendet wird
- Neodym-Eisen-Bor-Magnete
- Motoren für Elektroautos und Windturbinen
- Kopfhörer und Lautsprecher
- Hochleistungslaser
Atomstruktur
Ein neutrales Neodym-Atom hat 60 Protonen und 60 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 84 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 144 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 22, 8, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Xe] 6s² 4f⁴.
3D electron orbitals
See where Neodym's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Die erste Reihe des f-Blocks, Elemente 57 bis 71. Chemisch fast identisch und schwer zu trennen, sind sie unverzichtbar für Magnete, Laser und Leuchtstoffe.
- Ein Proton weniger: Praseodym
- Ein Proton mehr: Promethium
Entdeckung und Name
Neodym wurde von Carl Auer von Welsbach im Jahr 1885 entdeckt. Der Name geht auf Griechisch neos didymos, „neuer Zwilling" zurück.
Weiter erkunden
Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
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Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Neodym?
Das Standardatomgewicht von Neodym beträgt 144.24 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Neodym?
Neodym hat 60 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Neodym. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 60. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 84, denn 144 − 60 = 84.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Neodym?
Die Elektronenkonfiguration von Neodym ist [Xe] 6s² 4f⁴. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 22, 8, 2 auf 6 Schalen.
Ist Neodym ein Metall?
Ja. Neodym wird als Lanthanoid eingeordnet und steht in Gruppe –, Periode 6, im f-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Neodym?
Neodym steht im f-Block-Streifen unterhalb der Haupttabelle, in Periode 6, mit der Kategorie Lanthanoid. Elemente in diesem Streifen erhalten in der üblichen 18-Spalten-Anordnung keine Gruppennummer.
Welche Ladung hat Neodym?
Neodym bildet meist 3+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Neodym dabei die Oxidationsstufen +3.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Neodym?
Neodym schmilzt bei 1,021 °C und siedet bei 3,074 °C. Bei Raumtemperatur ist Neodym fest.
Wofür wird Neodym verwendet?
Neodym-Eisen-Bor-Magnete, Motoren für Elektroautos und Windturbinen, Kopfhörer und Lautsprecher, Hochleistungslaser. Neodym ergibt die stärksten je hergestellten Permanentmagnete, die still und leise Miniaturkopfhörer, Festplatten und Elektromotoren möglich machten.
Wer hat Neodym entdeckt, und woher kommt der Name?
Neodym wurde 1885 von Carl Auer von Welsbach entdeckt. Der Name geht auf Griechisch neos didymos, „neuer Zwilling" zurück.