Meitnerium (Mt)
Element 109 · Übergangsmetall · [278] u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 32, 15, 2
Meitnerium wurde nie in einer Menge hergestellt, die groß genug wäre, um irgendeine makroskopische Eigenschaft zu messen. Alles, was man über es weiß, stammt aus dem Nachweis einzelner Zerfallsketten.
Lise Meitner erklärte die Kernspaltung, wurde dafür aber beim Nobelpreis übergangen — Element 109 ist ihr Denkmal.
- Ordnungszahl
- 109
- Atommasse
- [278] u
- Elektronenkonfiguration
- [Rn] 7s² 5f¹⁴ 6d⁷ (calculated)
- Gruppe · Periode · Block
- 9 · 7 · d
- Oxidationsstufen
- +1, +3, +4, +6, +8, +9
- Elektronegativität
- Nicht gemessen
- Schmelzpunkt
- —
- Siedepunkt
- —
- Dichte
- Nicht gemessen
- Zustand bei 20 °C
- Unbekannt
- Erscheinungsbild
- Unbekannt; vermutlich metallisch
- Entdeckung
- Peter Armbruster, Gottfried Münzenberg and colleagues, 1982
Cobaltgruppe
Wofür es verwendet wird
- Nur wissenschaftliche Forschung
Atomstruktur
Ein neutrales Meitnerium-Atom hat 109 Protonen und 109 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 169 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 278 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 32, 15, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Rn] 7s² 5f¹⁴ 6d⁷ (calculated).
3D electron orbitals
See where Meitnerium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Der d-Block. Ihre mehreren stabilen Oxidationsstufen verleihen ihnen kräftig gefärbte Verbindungen, katalytische Wirkung und die Festigkeit, die sie zu den Arbeitsmetallen der Industrie macht.
- Direkt darüber: Iridium
- Ein Proton weniger: Hassium
- Ein Proton mehr: Darmstadtium
Entdeckung und Name
Meitnerium wurde von Peter Armbruster, Gottfried Münzenberg and colleagues im Jahr 1982 entdeckt. Der Name geht auf Lise Meitner zurück.
Alle Isotope von Meitnerium sind radioaktiv, daher hat Meitnerium kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.
Weiter erkunden
Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
Verwandte Rechner
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Meitnerium?
Meitnerium hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [278]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Meitnerium?
Meitnerium hat 109 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Meitnerium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 109. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 169, denn 278 − 109 = 169.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Meitnerium?
Die Elektronenkonfiguration von Meitnerium ist [Rn] 7s² 5f¹⁴ 6d⁷ (calculated). Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 32, 15, 2 auf 7 Schalen.
Ist Meitnerium ein Metall?
Ja. Meitnerium wird als Übergangsmetall eingeordnet und steht in Gruppe 9, Periode 7, im d-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Meitnerium?
Meitnerium steht in Gruppe 9 (Cobaltgruppe), Periode 7, im d-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.
Wofür wird Meitnerium verwendet?
Nur wissenschaftliche Forschung. Meitnerium wurde nie in einer Menge hergestellt, die groß genug wäre, um irgendeine makroskopische Eigenschaft zu messen.
Wer hat Meitnerium entdeckt, und woher kommt der Name?
Meitnerium wurde 1982 von Peter Armbruster, Gottfried Münzenberg and colleagues entdeckt. Der Name geht auf Lise Meitner zurück.
Ist Meitnerium radioaktiv?
Ja. Jedes Isotop von Meitnerium ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.