Rhenium (Re)
Element 75 · Übergangsmetall · 186.21 u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 13, 2
Rhenium war das letzte stabile Element, das entdeckt wurde, und gehört zu den seltensten in der Erdkruste. Turbinenschaufeln in Düsentriebwerken sind darauf angewiesen, ihre Betriebstemperaturen zu überstehen.
1925 entdeckt, war Rhenium das letzte Element mit stabilen Isotopen, das gefunden wurde.
- Ordnungszahl
- 75
- Atommasse
- 186.21 u
- Elektronenkonfiguration
- [Xe] 6s² 4f¹⁴ 5d⁵
- Gruppe · Periode · Block
- 7 · 6 · d
- Oxidationsstufen
- +4, +6, +7
- Elektronegativität
- 1.9 (Pauling)
- Schmelzpunkt
- 3,186 °C
- Siedepunkt
- 5,596 °C
- Dichte
- 20.8 g/cm³
- Zustand bei 20 °C
- Fest
- Erscheinungsbild
- Silbrig-weißes Metall
- Entdeckung
- Walter Noddack, Ida Tacke and Otto Berg, 1925
Mangangruppe
Wofür es verwendet wird
- Einkristall-Turbinenschaufeln für Düsentriebwerke
- Katalysatoren beim Erdölreforming
- Hochtemperatur-Thermoelemente
- Glühfäden für Massenspektrometer
Atomstruktur
Ein neutrales Rhenium-Atom hat 75 Protonen und 75 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 111 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 186 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 13, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Xe] 6s² 4f¹⁴ 5d⁵.
3D electron orbitals
See where Rhenium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Der d-Block. Ihre mehreren stabilen Oxidationsstufen verleihen ihnen kräftig gefärbte Verbindungen, katalytische Wirkung und die Festigkeit, die sie zu den Arbeitsmetallen der Industrie macht.
- Direkt darüber: Technetium
- Direkt darunter: Bohrium
- Ein Proton weniger: Wolfram
- Ein Proton mehr: Osmium
Entdeckung und Name
Rhenium wurde von Walter Noddack, Ida Tacke and Otto Berg im Jahr 1925 entdeckt. Der Name geht auf Lateinisch Rhenus, „der Rhein" zurück.
Weiter erkunden
Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
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Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Rhenium?
Das Standardatomgewicht von Rhenium beträgt 186.21 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Rhenium?
Rhenium hat 75 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Rhenium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 75. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 111, denn 186 − 75 = 111.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Rhenium?
Die Elektronenkonfiguration von Rhenium ist [Xe] 6s² 4f¹⁴ 5d⁵. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 13, 2 auf 6 Schalen.
Ist Rhenium ein Metall?
Ja. Rhenium wird als Übergangsmetall eingeordnet und steht in Gruppe 7, Periode 6, im d-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Rhenium?
Rhenium steht in Gruppe 7 (Mangangruppe), Periode 6, im d-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.
Welche Ladung hat Rhenium?
Rhenium bildet meist 7+ / 4+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Rhenium dabei die Oxidationsstufen +4, +6, +7.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Rhenium?
Rhenium schmilzt bei 3,186 °C und siedet bei 5,596 °C. Bei Raumtemperatur ist Rhenium fest.
Wofür wird Rhenium verwendet?
Einkristall-Turbinenschaufeln für Düsentriebwerke, Katalysatoren beim Erdölreforming, Hochtemperatur-Thermoelemente, Glühfäden für Massenspektrometer. Rhenium war das letzte stabile Element, das entdeckt wurde, und gehört zu den seltensten in der Erdkruste.
Wer hat Rhenium entdeckt, und woher kommt der Name?
Rhenium wurde 1925 von Walter Noddack, Ida Tacke and Otto Berg entdeckt. Der Name geht auf Lateinisch Rhenus, „der Rhein" zurück.