Stickstoff (N)

Element 7 · Nichtmetall · 14.007 u

714.007
N
Stickstoff
Nichtmetall
N

Elektronen pro Schale: 2, 5

Stickstoff macht 78 % der Luft aus, ist als N₂ aber fast reaktionsträge, zusammengehalten von einer der stärksten Bindungen der Chemie. Diese Bindung industriell zu brechen, ernährt einen Großteil der Welt.

Etwa die Hälfte der Stickstoffatome in deinem Körper wurde in einer chemischen Anlage aus der Luft gebunden.

Ordnungszahl
7
Atommasse
14.007 u

CIAAW-Intervall [14.00643, 14.00728]

Elektronenkonfiguration
[He] 2s² 2p³
Gruppe · Periode · Block
15 · 2 · p

Stickstoffgruppe

Oxidationsstufen
−3, −2, −1, +1, +2, +3, +4, +5
Elektronegativität
3.04 (Pauling)
Schmelzpunkt
-210 °C
Siedepunkt
-196 °C
Dichte
0.0012506 g/cm³
Zustand bei 20 °C
Gasförmig
Erscheinungsbild
Farbloses, geruchloses Gas
Entdeckung
Daniel Rutherford, 1772

Wofür es verwendet wird

  • Ammoniak- und Düngemittelproduktion
  • Lebensmittelverpackung und Tiefkühlung
  • Schutzatmosphäre in der Chemie
  • Kryotechnik mit flüssigem Stickstoff

Atomstruktur

Ein neutrales Stickstoff-Atom hat 7 Protonen und 7 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 7 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 14 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.

Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 5. In Orbitalschreibweise lautet das [He] 2s² 2p³.

3D electron orbitals

See where Stickstoff's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.

Position im Periodensystem

Schlechte Leiter, die Elektronen eher aufnehmen oder teilen, als sie abzugeben. Sie machen fast die gesamte Masse lebender Organismen aus.

Entdeckung und Name

Stickstoff wurde von Daniel Rutherford im Jahr 1772 entdeckt. Der Name geht auf Der deutsche Name beschreibt seine „erstickende" Wirkung; griechisch nitron + genes, „Salpeterbildner" zurück.

Weiter erkunden

Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.

Verwandte Rechner

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Atommasse von Stickstoff?

Das Standardatomgewicht von Stickstoff beträgt 14.007 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC. Da die natürliche Isotopenmischung je nach Herkunft schwankt, veröffentlicht die IUPAC zusätzlich das Intervall [14.00643, 14.00728].

Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Stickstoff?

Stickstoff hat 7 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Stickstoff. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 7. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 7, denn 14 − 7 = 7.

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Stickstoff?

Die Elektronenkonfiguration von Stickstoff ist [He] 2s² 2p³. Die Elektronen verteilen sich 2, 5 auf 2 Schalen.

Ist Stickstoff ein Metall?

Nein. Stickstoff wird als Nichtmetall eingeordnet, auf der rechten Seite der Tabelle, wo Elemente eher Elektronen aufnehmen oder teilen, als sie abzugeben.

In welcher Gruppe und Periode steht Stickstoff?

Stickstoff steht in Gruppe 15 (Stickstoffgruppe), Periode 2, im p-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.

Welche Ladung hat Stickstoff?

Stickstoff bildet meist 3−-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Stickstoff dabei die Oxidationsstufen −3, −2, −1, +1, +2, +3, +4, +5.

Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Stickstoff?

Stickstoff schmilzt bei -210 °C und siedet bei -196 °C. Bei Raumtemperatur ist Stickstoff gasförmig.

Wofür wird Stickstoff verwendet?

Ammoniak- und Düngemittelproduktion, Lebensmittelverpackung und Tiefkühlung, Schutzatmosphäre in der Chemie, Kryotechnik mit flüssigem Stickstoff. Stickstoff macht 78 % der Luft aus, ist als N₂ aber fast reaktionsträge, zusammengehalten von einer der stärksten Bindungen der Chemie.

Wer hat Stickstoff entdeckt, und woher kommt der Name?

Stickstoff wurde 1772 von Daniel Rutherford entdeckt. Der Name geht auf Der deutsche Name beschreibt seine „erstickende" Wirkung; griechisch nitron + genes, „Salpeterbildner" zurück.