Lithium (Li)
Element 3 · Alkalimetall · 6.94 u
Elektronen pro Schale: 2, 1
Lithium ist das leichteste Metall und das am wenigsten dichte feste Element, weich genug, um es mit einem Messer zu schneiden. Seine Bereitschaft, ein Elektron abzugeben, macht es zum Rückgrat der Chemie wiederaufladbarer Batterien.
Lithium ist leicht genug, um auf Wasser zu schwimmen — reagiert dabei aber gleichzeitig mit ihm.
- Ordnungszahl
- 3
- Atommasse
- 6.94 u
- Elektronenkonfiguration
- [He] 2s¹
- Gruppe · Periode · Block
- 1 · 2 · s
- Oxidationsstufen
- +1
- Elektronegativität
- 0.98 (Pauling)
- Schmelzpunkt
- 181 °C
- Siedepunkt
- 1,342 °C
- Dichte
- 0.534 g/cm³
- Zustand bei 20 °C
- Fest
- Erscheinungsbild
- Weiches, silbrig-weißes Metall
- Entdeckung
- Johan August Arfwedson, 1817
CIAAW-Intervall [6.938, 6.997]
Alkalimetalle
Wofür es verwendet wird
- Lithium-Ionen-Batterien
- Hitzebeständiges Glas und Keramik
- Medikamente gegen bipolare Störungen
- Aluminiumlegierungen für Flugzeuge
Atomstruktur
Ein neutrales Lithium-Atom hat 3 Protonen und 3 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 4 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 7 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 1. In Orbitalschreibweise lautet das [He] 2s¹.
3D electron orbitals
See where Lithium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Metalle der Gruppe 1 mit einem einzigen Außenelektron. Sie sind weich, schmelzen bei niedriger Temperatur und reagieren so heftig, dass sie unter Öl aufbewahrt werden; die Reaktivität nimmt innerhalb der Gruppe nach unten hin zu.
- Direkt darüber: Wasserstoff
- Direkt darunter: Natrium
- Ein Proton weniger: Helium
- Ein Proton mehr: Beryllium
Entdeckung und Name
Lithium wurde von Johan August Arfwedson im Jahr 1817 entdeckt. Der Name geht auf Griechisch lithos, „Stein" zurück.
Weiter erkunden
Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
Verwandte Rechner
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Lithium?
Das Standardatomgewicht von Lithium beträgt 6.94 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC. Da die natürliche Isotopenmischung je nach Herkunft schwankt, veröffentlicht die IUPAC zusätzlich das Intervall [6.938, 6.997].
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Lithium?
Lithium hat 3 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Lithium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 3. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 4, denn 7 − 3 = 4.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Lithium?
Die Elektronenkonfiguration von Lithium ist [He] 2s¹. Die Elektronen verteilen sich 2, 1 auf 2 Schalen.
Ist Lithium ein Metall?
Ja. Lithium wird als Alkalimetall eingeordnet und steht in Gruppe 1, Periode 2, im s-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Lithium?
Lithium steht in Gruppe 1 (Alkalimetalle), Periode 2, im s-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.
Welche Ladung hat Lithium?
Lithium bildet meist 1+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Lithium dabei die Oxidationsstufen +1.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Lithium?
Lithium schmilzt bei 181 °C und siedet bei 1,342 °C. Bei Raumtemperatur ist Lithium fest.
Wofür wird Lithium verwendet?
Lithium-Ionen-Batterien, Hitzebeständiges Glas und Keramik, Medikamente gegen bipolare Störungen, Aluminiumlegierungen für Flugzeuge. Lithium ist das leichteste Metall und das am wenigsten dichte feste Element, weich genug, um es mit einem Messer zu schneiden.
Wer hat Lithium entdeckt, und woher kommt der Name?
Lithium wurde 1817 von Johan August Arfwedson entdeckt. Der Name geht auf Griechisch lithos, „Stein" zurück.