Plutonium (Pu)
Element 94 · Actinoid · [244] u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 24, 8, 2
Plutonium fühlt sich durch seinen eigenen radioaktiven Zerfall warm an und gehört zu den am strengsten kontrollierten Substanzen der Welt. Sein Isotop 238 versorgt seit Jahrzehnten Raumsonden mit Energie.
Voyager 1 läuft seit 1977 auf Wärme von Plutonium-238 und sendet noch immer Daten.
- Ordnungszahl
- 94
- Atommasse
- [244] u
- Elektronenkonfiguration
- [Rn] 7s² 5f⁶
- Gruppe · Periode · Block
- f-Block · 7 · f
- Oxidationsstufen
- +3, +4, +5, +6
- Elektronegativität
- 1.28 (Pauling)
- Schmelzpunkt
- 640 °C
- Siedepunkt
- 3,228 °C
- Dichte
- 19.84 g/cm³
- Zustand bei 20 °C
- Fest
- Erscheinungsbild
- Silbrig-weißes Metall, läuft gelb an
- Entdeckung
- Glenn T. Seaborg and colleagues, 1940
Wofür es verwendet wird
- Kernwaffen
- Radioisotopengeneratoren für Raumfahrzeuge
- Reaktorbrennstoff (MOX)
Atomstruktur
Ein neutrales Plutonium-Atom hat 94 Protonen und 94 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 150 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 244 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 24, 8, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Rn] 7s² 5f⁶.
3D electron orbitals
See where Plutonium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Entdeckung und Name
Plutonium wurde von Glenn T. Seaborg and colleagues im Jahr 1940 entdeckt. Der Name geht auf Der Zwergplanet Pluto zurück.
Alle Isotope von Plutonium sind radioaktiv, daher hat Plutonium kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.
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Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
Verwandte Rechner
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Plutonium?
Plutonium hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [244]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Plutonium?
Plutonium hat 94 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Plutonium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 94. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 150, denn 244 − 94 = 150.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Plutonium?
Die Elektronenkonfiguration von Plutonium ist [Rn] 7s² 5f⁶. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 24, 8, 2 auf 7 Schalen.
Ist Plutonium ein Metall?
Ja. Plutonium wird als Actinoid eingeordnet und steht in Gruppe –, Periode 7, im f-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Plutonium?
Plutonium steht im f-Block-Streifen unterhalb der Haupttabelle, in Periode 7, mit der Kategorie Actinoid. Elemente in diesem Streifen erhalten in der üblichen 18-Spalten-Anordnung keine Gruppennummer.
Welche Ladung hat Plutonium?
Plutonium bildet meist 4+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Plutonium dabei die Oxidationsstufen +3, +4, +5, +6.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Plutonium?
Plutonium schmilzt bei 640 °C und siedet bei 3,228 °C. Bei Raumtemperatur ist Plutonium fest.
Wofür wird Plutonium verwendet?
Kernwaffen, Radioisotopengeneratoren für Raumfahrzeuge, Reaktorbrennstoff (MOX). Plutonium fühlt sich durch seinen eigenen radioaktiven Zerfall warm an und gehört zu den am strengsten kontrollierten Substanzen der Welt.
Wer hat Plutonium entdeckt, und woher kommt der Name?
Plutonium wurde 1940 von Glenn T. Seaborg and colleagues entdeckt. Der Name geht auf Der Zwergplanet Pluto zurück.
Ist Plutonium radioaktiv?
Ja. Jedes Isotop von Plutonium ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.