Mendelevium (Md)

Element 101 · Actinoid · [258] u

101[258]
Md
Mendelevium
Actinoid
Md

Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 31, 8, 2

Mendelevium war das erste Element, das Atom für Atom hergestellt wurde, erzeugt durch Beschuss von Einsteinium mit Heliumkernen. Im ursprünglichen Experiment entstanden nur etwa 17 Atome.

Das Team wies die allerersten Mendeleviumatome einzeln nach, als individuelle Zerfallsklicks.

Ordnungszahl
101
Atommasse
[258] u
Elektronenkonfiguration
[Rn] 7s² 5f¹³
Gruppe · Periode · Block
f-Block · 7 · f
Oxidationsstufen
+2, +3
Elektronegativität
1.3 (Pauling)
Schmelzpunkt
827 °C
Siedepunkt
Dichte
Nicht gemessen
Zustand bei 20 °C
Fest
Erscheinungsbild
Unbekannt; vermutlich metallisch
Entdeckung
Albert Ghiorso, Glenn T. Seaborg and colleagues, 1955

Wofür es verwendet wird

  • Nur wissenschaftliche Forschung

Atomstruktur

Ein neutrales Mendelevium-Atom hat 101 Protonen und 101 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 157 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 258 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.

Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 31, 8, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Rn] 7s² 5f¹³.

3D electron orbitals

See where Mendelevium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.

Position im Periodensystem

Die zweite Reihe des f-Blocks, Elemente 89 bis 103. Alle sind radioaktiv, und ab Uran ist praktisch alles künstlich hergestellt.

Entdeckung und Name

Mendelevium wurde von Albert Ghiorso, Glenn T. Seaborg and colleagues im Jahr 1955 entdeckt. Der Name geht auf Dmitri Mendelejew zurück.

Alle Isotope von Mendelevium sind radioaktiv, daher hat Mendelevium kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.

Weiter erkunden

Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.

Verwandte Rechner

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Atommasse von Mendelevium?

Mendelevium hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [258]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.

Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Mendelevium?

Mendelevium hat 101 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Mendelevium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 101. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 157, denn 258 − 101 = 157.

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Mendelevium?

Die Elektronenkonfiguration von Mendelevium ist [Rn] 7s² 5f¹³. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 31, 8, 2 auf 7 Schalen.

Ist Mendelevium ein Metall?

Ja. Mendelevium wird als Actinoid eingeordnet und steht in Gruppe –, Periode 7, im f-Block der Tabelle.

In welcher Gruppe und Periode steht Mendelevium?

Mendelevium steht im f-Block-Streifen unterhalb der Haupttabelle, in Periode 7, mit der Kategorie Actinoid. Elemente in diesem Streifen erhalten in der üblichen 18-Spalten-Anordnung keine Gruppennummer.

Welche Ladung hat Mendelevium?

Mendelevium bildet meist 3+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Mendelevium dabei die Oxidationsstufen +2, +3.

Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Mendelevium?

Mendelevium schmilzt bei 827 °C und siedet bei —. Bei Raumtemperatur ist Mendelevium fest.

Wofür wird Mendelevium verwendet?

Nur wissenschaftliche Forschung. Mendelevium war das erste Element, das Atom für Atom hergestellt wurde, erzeugt durch Beschuss von Einsteinium mit Heliumkernen.

Wer hat Mendelevium entdeckt, und woher kommt der Name?

Mendelevium wurde 1955 von Albert Ghiorso, Glenn T. Seaborg and colleagues entdeckt. Der Name geht auf Dmitri Mendelejew zurück.

Ist Mendelevium radioaktiv?

Ja. Jedes Isotop von Mendelevium ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.