Platin (Pt)
Element 78 · Übergangsmetall · 195.08 u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 17, 1
Platin ist dicht, reaktionsträge und ein hervorragender Katalysator, weshalb es sowohl in Autokatalysatoren als auch in Brennstoffzellen steckt. Es ist außerdem der Maßstab, an dem die Reinheit von Schmuck gemessen wird.
Cisplatin, eine einfache Platinverbindung, machte Hodenkrebs von meist tödlich zu meist heilbar.
- Ordnungszahl
- 78
- Atommasse
- 195.08 u
- Elektronenkonfiguration
- [Xe] 6s¹ 4f¹⁴ 5d⁹
- Gruppe · Periode · Block
- 10 · 6 · d
- Oxidationsstufen
- +2, +4
- Elektronegativität
- 2.28 (Pauling)
- Schmelzpunkt
- 1,768 °C
- Siedepunkt
- 3,825 °C
- Dichte
- 21.46 g/cm³
- Zustand bei 20 °C
- Fest
- Erscheinungsbild
- Glänzendes, silbrig-weißes Metall
- Entdeckung
- Antonio de Ulloa, 1735
Nickelgruppe
Wofür es verwendet wird
- Katalysatoren und Brennstoffzellen
- Chemotherapeutika (Cisplatin)
- Labortiegel und -elektroden
- Schmuck
Atomstruktur
Ein neutrales Platin-Atom hat 78 Protonen und 78 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 117 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 195 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 17, 1. In Orbitalschreibweise lautet das [Xe] 6s¹ 4f¹⁴ 5d⁹.
3D electron orbitals
See where Platin's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Der d-Block. Ihre mehreren stabilen Oxidationsstufen verleihen ihnen kräftig gefärbte Verbindungen, katalytische Wirkung und die Festigkeit, die sie zu den Arbeitsmetallen der Industrie macht.
- Direkt darüber: Palladium
- Direkt darunter: Darmstadtium
- Ein Proton weniger: Iridium
- Ein Proton mehr: Gold
Entdeckung und Name
Platin wurde von Antonio de Ulloa im Jahr 1735 entdeckt. Der Name geht auf Spanisch platina, „kleines Silber" zurück.
Weiter erkunden
Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
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Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Platin?
Das Standardatomgewicht von Platin beträgt 195.08 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Platin?
Platin hat 78 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Platin. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 78. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 117, denn 195 − 78 = 117.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Platin?
Die Elektronenkonfiguration von Platin ist [Xe] 6s¹ 4f¹⁴ 5d⁹. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 17, 1 auf 6 Schalen.
Ist Platin ein Metall?
Ja. Platin wird als Übergangsmetall eingeordnet und steht in Gruppe 10, Periode 6, im d-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Platin?
Platin steht in Gruppe 10 (Nickelgruppe), Periode 6, im d-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.
Welche Ladung hat Platin?
Platin bildet meist 2+ / 4+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Platin dabei die Oxidationsstufen +2, +4.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Platin?
Platin schmilzt bei 1,768 °C und siedet bei 3,825 °C. Bei Raumtemperatur ist Platin fest.
Wofür wird Platin verwendet?
Katalysatoren und Brennstoffzellen, Chemotherapeutika (Cisplatin), Labortiegel und -elektroden, Schmuck. Platin ist dicht, reaktionsträge und ein hervorragender Katalysator, weshalb es sowohl in Autokatalysatoren als auch in Brennstoffzellen steckt.
Wer hat Platin entdeckt, und woher kommt der Name?
Platin wurde 1735 von Antonio de Ulloa entdeckt. Der Name geht auf Spanisch platina, „kleines Silber" zurück.