Dysprosium (Dy)

Element 66 · Lanthanoid · 162.5 u

66162.5
Dy
Dysprosium
Lanthanoid
Dy

Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 28, 8, 2

Dysprosium wird Neodymmagneten beigemischt, damit diese auch bei Hitze funktionieren, was in Elektromotoren enorm wichtig ist. Die Versorgung ist stark konzentriert und strategisch heikel.

Ohne wenige Prozent Dysprosium würde sich der Magnet eines Elektroauto-Motors abschwächen, sobald der Motor heiß wird.

Ordnungszahl
66
Atommasse
162.5 u
Elektronenkonfiguration
[Xe] 6s² 4f¹⁰
Gruppe · Periode · Block
f-Block · 6 · f
Oxidationsstufen
+3
Elektronegativität
1.22 (Pauling)
Schmelzpunkt
1,412 °C
Siedepunkt
2,567 °C
Dichte
8.55 g/cm³
Zustand bei 20 °C
Fest
Erscheinungsbild
Silbrig-weißes Metall
Entdeckung
Paul-Émile Lecoq de Boisbaudran, 1886

Wofür es verwendet wird

  • Hochtemperaturzusatz für Magnete in Elektroautos
  • Steuerstäbe in Kernreaktoren
  • Magnetostriktive Legierungen
  • Dosimeter

Atomstruktur

Ein neutrales Dysprosium-Atom hat 66 Protonen und 66 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 97 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 163 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.

Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 28, 8, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Xe] 6s² 4f¹⁰.

3D electron orbitals

See where Dysprosium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.

Position im Periodensystem

Die erste Reihe des f-Blocks, Elemente 57 bis 71. Chemisch fast identisch und schwer zu trennen, sind sie unverzichtbar für Magnete, Laser und Leuchtstoffe.

Entdeckung und Name

Dysprosium wurde von Paul-Émile Lecoq de Boisbaudran im Jahr 1886 entdeckt. Der Name geht auf Griechisch dysprositos, „schwer zu erreichen" zurück.

Weiter erkunden

Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.

Verwandte Rechner

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Atommasse von Dysprosium?

Das Standardatomgewicht von Dysprosium beträgt 162.5 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC.

Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Dysprosium?

Dysprosium hat 66 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Dysprosium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 66. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 97, denn 163 − 66 = 97.

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Dysprosium?

Die Elektronenkonfiguration von Dysprosium ist [Xe] 6s² 4f¹⁰. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 28, 8, 2 auf 6 Schalen.

Ist Dysprosium ein Metall?

Ja. Dysprosium wird als Lanthanoid eingeordnet und steht in Gruppe –, Periode 6, im f-Block der Tabelle.

In welcher Gruppe und Periode steht Dysprosium?

Dysprosium steht im f-Block-Streifen unterhalb der Haupttabelle, in Periode 6, mit der Kategorie Lanthanoid. Elemente in diesem Streifen erhalten in der üblichen 18-Spalten-Anordnung keine Gruppennummer.

Welche Ladung hat Dysprosium?

Dysprosium bildet meist 3+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Dysprosium dabei die Oxidationsstufen +3.

Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Dysprosium?

Dysprosium schmilzt bei 1,412 °C und siedet bei 2,567 °C. Bei Raumtemperatur ist Dysprosium fest.

Wofür wird Dysprosium verwendet?

Hochtemperaturzusatz für Magnete in Elektroautos, Steuerstäbe in Kernreaktoren, Magnetostriktive Legierungen, Dosimeter. Dysprosium wird Neodymmagneten beigemischt, damit diese auch bei Hitze funktionieren, was in Elektromotoren enorm wichtig ist.

Wer hat Dysprosium entdeckt, und woher kommt der Name?

Dysprosium wurde 1886 von Paul-Émile Lecoq de Boisbaudran entdeckt. Der Name geht auf Griechisch dysprositos, „schwer zu erreichen" zurück.