Einsteinium (Es)
Element 99 · Actinoid · [252] u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 29, 8, 2
Einsteinium wurde 1952 im Fallout des ersten Wasserstoffbombentests gefunden. Es ist so stark radioaktiv, dass es seine eigene Kristallstruktur beschädigt, während man es untersucht.
Seine Entdeckung wurde drei Jahre lang geheim gehalten, weil sie Details der Konstruktion der Wasserstoffbombe verriet.
- Ordnungszahl
- 99
- Atommasse
- [252] u
- Elektronenkonfiguration
- [Rn] 7s² 5f¹¹
- Gruppe · Periode · Block
- f-Block · 7 · f
- Oxidationsstufen
- +3
- Elektronegativität
- 1.3 (Pauling)
- Schmelzpunkt
- 860 °C
- Siedepunkt
- —
- Dichte
- Nicht gemessen
- Zustand bei 20 °C
- Fest
- Erscheinungsbild
- Silbriges Metall
- Entdeckung
- Albert Ghiorso and colleagues, 1952
Wofür es verwendet wird
- Wissenschaftliche Forschung
- Herstellung schwererer Elemente
Atomstruktur
Ein neutrales Einsteinium-Atom hat 99 Protonen und 99 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 153 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 252 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 29, 8, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Rn] 7s² 5f¹¹.
3D electron orbitals
See where Einsteinium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Die zweite Reihe des f-Blocks, Elemente 89 bis 103. Alle sind radioaktiv, und ab Uran ist praktisch alles künstlich hergestellt.
- Ein Proton weniger: Californium
- Ein Proton mehr: Fermium
Entdeckung und Name
Einsteinium wurde von Albert Ghiorso and colleagues im Jahr 1952 entdeckt. Der Name geht auf Albert Einstein zurück.
Alle Isotope von Einsteinium sind radioaktiv, daher hat Einsteinium kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.
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Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
Verwandte Rechner
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Einsteinium?
Einsteinium hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [252]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Einsteinium?
Einsteinium hat 99 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Einsteinium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 99. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 153, denn 252 − 99 = 153.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Einsteinium?
Die Elektronenkonfiguration von Einsteinium ist [Rn] 7s² 5f¹¹. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 29, 8, 2 auf 7 Schalen.
Ist Einsteinium ein Metall?
Ja. Einsteinium wird als Actinoid eingeordnet und steht in Gruppe –, Periode 7, im f-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Einsteinium?
Einsteinium steht im f-Block-Streifen unterhalb der Haupttabelle, in Periode 7, mit der Kategorie Actinoid. Elemente in diesem Streifen erhalten in der üblichen 18-Spalten-Anordnung keine Gruppennummer.
Welche Ladung hat Einsteinium?
Einsteinium bildet meist 3+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Einsteinium dabei die Oxidationsstufen +3.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Einsteinium?
Einsteinium schmilzt bei 860 °C und siedet bei —. Bei Raumtemperatur ist Einsteinium fest.
Wofür wird Einsteinium verwendet?
Wissenschaftliche Forschung, Herstellung schwererer Elemente. Einsteinium wurde 1952 im Fallout des ersten Wasserstoffbombentests gefunden.
Wer hat Einsteinium entdeckt, und woher kommt der Name?
Einsteinium wurde 1952 von Albert Ghiorso and colleagues entdeckt. Der Name geht auf Albert Einstein zurück.
Ist Einsteinium radioaktiv?
Ja. Jedes Isotop von Einsteinium ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.