Wasserstoff (H)

Element 1 · Nichtmetall · 1.008 u

11.008
H
Wasserstoff
Nichtmetall
H

Elektronen pro Schale: 1

Wasserstoff ist das leichteste Element und das häufigste im Universum — es besteht aus nur einem Proton und einem Elektron. Auf der Erde kommt es fast nie allein vor, sondern gebunden in Wasser, Kohlenwasserstoffen und lebendem Gewebe.

Etwa drei Viertel der gewöhnlichen Materie im Universum sind, gemessen an der Masse, Wasserstoff.

Ordnungszahl
1
Atommasse
1.008 u

CIAAW-Intervall [1.00784, 1.00811]

Elektronenkonfiguration
1s¹
Gruppe · Periode · Block
1 · 1 · s

Alkalimetalle

Oxidationsstufen
−1, +1
Elektronegativität
2.2 (Pauling)
Schmelzpunkt
-259 °C
Siedepunkt
-253 °C
Dichte
0.00008988 g/cm³
Zustand bei 20 °C
Gasförmig
Erscheinungsbild
Farbloses, geruchloses Gas
Entdeckung
Henry Cavendish, 1766

Wofür es verwendet wird

  • Ammoniaksynthese für Düngemittel
  • Raffinieren von Rohöl
  • Brennstoffzellen und Versuche mit grünem Stahl
  • Raketentreibstoff

Atomstruktur

Ein neutrales Wasserstoff-Atom hat 1 Protonen und 1 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 0 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 1 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.

Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 1. In Orbitalschreibweise lautet das 1s¹.

3D electron orbitals

See where Wasserstoff's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.

Position im Periodensystem

Schlechte Leiter, die Elektronen eher aufnehmen oder teilen, als sie abzugeben. Sie machen fast die gesamte Masse lebender Organismen aus.

Entdeckung und Name

Wasserstoff wurde von Henry Cavendish im Jahr 1766 entdeckt. Der Name geht auf Der deutsche Name ist eine wörtliche Übersetzung des griechischen hydro + genes, „Wasserbildner" zurück.

Weiter erkunden

Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.

Verwandte Rechner

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Atommasse von Wasserstoff?

Das Standardatomgewicht von Wasserstoff beträgt 1.008 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC. Da die natürliche Isotopenmischung je nach Herkunft schwankt, veröffentlicht die IUPAC zusätzlich das Intervall [1.00784, 1.00811].

Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Wasserstoff?

Wasserstoff hat 1 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Wasserstoff. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 1. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 0, denn 1 − 1 = 0.

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Wasserstoff?

Die Elektronenkonfiguration von Wasserstoff ist 1s¹. Die Elektronen verteilen sich 1 auf 1 Schalen.

Ist Wasserstoff ein Metall?

Nein. Wasserstoff wird als Nichtmetall eingeordnet, auf der rechten Seite der Tabelle, wo Elemente eher Elektronen aufnehmen oder teilen, als sie abzugeben.

In welcher Gruppe und Periode steht Wasserstoff?

Wasserstoff steht in Gruppe 1 (Alkalimetalle), Periode 1, im s-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.

Welche Ladung hat Wasserstoff?

Wasserstoff bildet meist 1+ / 1−-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Wasserstoff dabei die Oxidationsstufen −1, +1.

Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Wasserstoff?

Wasserstoff schmilzt bei -259 °C und siedet bei -253 °C. Bei Raumtemperatur ist Wasserstoff gasförmig.

Wofür wird Wasserstoff verwendet?

Ammoniaksynthese für Düngemittel, Raffinieren von Rohöl, Brennstoffzellen und Versuche mit grünem Stahl, Raketentreibstoff. Wasserstoff ist das leichteste Element und das häufigste im Universum — es besteht aus nur einem Proton und einem Elektron.

Wer hat Wasserstoff entdeckt, und woher kommt der Name?

Wasserstoff wurde 1766 von Henry Cavendish entdeckt. Der Name geht auf Der deutsche Name ist eine wörtliche Übersetzung des griechischen hydro + genes, „Wasserbildner" zurück.