Nihonium (Nh)
Element 113 · Metall · [286] u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 32, 18, 3
Nihonium war das erste in Asien entdeckte Element, nach neun Jahren Experimenten, die drei Atome hervorbrachten. Das RIKEN-Team musste jahrelang für die Anerkennung seiner Entdeckung kämpfen.
RIKEN führte sein Experiment neun Jahre lang durch, um drei Atome Nihonium zu erzeugen.
- Ordnungszahl
- 113
- Atommasse
- [286] u
- Elektronenkonfiguration
- [Rn] 5f¹⁴ 6d¹⁰ 7s² 7p¹
- Gruppe · Periode · Block
- 13 · 7 · p
- Oxidationsstufen
- —
- Elektronegativität
- Nicht gemessen
- Schmelzpunkt
- —
- Siedepunkt
- —
- Dichte
- Nicht gemessen
- Zustand bei 20 °C
- Unbekannt
- Erscheinungsbild
- Unbekannt; vermutlich metallisch
- Entdeckung
- RIKEN, Japan, 2004
vorhergesagt
Borgruppe
Wofür es verwendet wird
- Nur wissenschaftliche Forschung
Atomstruktur
Ein neutrales Nihonium-Atom hat 113 Protonen und 113 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 173 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 286 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 32, 18, 3. In Orbitalschreibweise lautet das [Rn] 5f¹⁴ 6d¹⁰ 7s² 7p¹.
3D electron orbitals
See where Nihonium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Metalle rechts vom d-Block. Sie sind weicher, schmelzen bei niedrigerer Temperatur und sind spröder als die Übergangsmetalle, mit einer stärker kovalent geprägten Bindung.
- Direkt darüber: Thallium
- Ein Proton weniger: Copernicium
- Ein Proton mehr: Flerovium
Entdeckung und Name
Nihonium wurde von RIKEN, Japan im Jahr 2004 entdeckt. Der Name geht auf Nihon, ein japanischer Name für Japan zurück.
Alle Isotope von Nihonium sind radioaktiv, daher hat Nihonium kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.
Weiter erkunden
Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
Verwandte Rechner
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Nihonium?
Nihonium hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [286]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Nihonium?
Nihonium hat 113 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Nihonium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 113. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 173, denn 286 − 113 = 173.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Nihonium?
Die Elektronenkonfiguration von Nihonium ist [Rn] 5f¹⁴ 6d¹⁰ 7s² 7p¹, wobei sie bei einem so schweren Element theoretisch berechnet und nicht gemessen wird. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 32, 18, 3 auf 7 Schalen.
Ist Nihonium ein Metall?
Ja. Nihonium wird als Metall eingeordnet und steht in Gruppe 13, Periode 7, im p-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Nihonium?
Nihonium steht in Gruppe 13 (Borgruppe), Periode 7, im p-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.
Wofür wird Nihonium verwendet?
Nur wissenschaftliche Forschung. Nihonium war das erste in Asien entdeckte Element, nach neun Jahren Experimenten, die drei Atome hervorbrachten.
Wer hat Nihonium entdeckt, und woher kommt der Name?
Nihonium wurde 2004 von RIKEN, Japan entdeckt. Der Name geht auf Nihon, ein japanischer Name für Japan zurück.
Ist Nihonium radioaktiv?
Ja. Jedes Isotop von Nihonium ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.