Copernicium (Cn)
Element 112 · Übergangsmetall · [285] u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 32, 18, 2
Copernicium steht unter Quecksilber, und relativistische Effekte könnten es sogar noch weniger metallisch machen — manche Vorhersagen sehen es bei Raumtemperatur als Gas. Nur wenige Dutzend Atome wurden je hergestellt.
Copernicium könnte bei Raumtemperatur ein Gas sein — ein Metall, das relativistisch so seltsam ist, dass es aufhört, sich wie eines zu verhalten.
- Ordnungszahl
- 112
- Atommasse
- [285] u
- Elektronenkonfiguration
- [Rn] 7s² 5f¹⁴ 6d¹⁰
- Gruppe · Periode · Block
- 12 · 7 · d
- Oxidationsstufen
- 0, +1, +2
- Elektronegativität
- Nicht gemessen
- Schmelzpunkt
- —
- Siedepunkt
- —
- Dichte
- Nicht gemessen
- Zustand bei 20 °C
- Unbekannt
- Erscheinungsbild
- Unbekannt; möglicherweise ein Gas
- Entdeckung
- Sigurd Hofmann and colleagues, 1996
vorhergesagt
Zinkgruppe
Wofür es verwendet wird
- Nur wissenschaftliche Forschung
Atomstruktur
Ein neutrales Copernicium-Atom hat 112 Protonen und 112 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 173 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 285 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 32, 18, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Rn] 7s² 5f¹⁴ 6d¹⁰.
3D electron orbitals
See where Copernicium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Der d-Block. Ihre mehreren stabilen Oxidationsstufen verleihen ihnen kräftig gefärbte Verbindungen, katalytische Wirkung und die Festigkeit, die sie zu den Arbeitsmetallen der Industrie macht.
- Direkt darüber: Quecksilber
- Ein Proton weniger: Roentgenium
- Ein Proton mehr: Nihonium
Entdeckung und Name
Copernicium wurde von Sigurd Hofmann and colleagues im Jahr 1996 entdeckt. Der Name geht auf Nikolaus Kopernikus zurück.
Alle Isotope von Copernicium sind radioaktiv, daher hat Copernicium kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.
Weiter erkunden
Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
Verwandte Rechner
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Copernicium?
Copernicium hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [285]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Copernicium?
Copernicium hat 112 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Copernicium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 112. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 173, denn 285 − 112 = 173.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Copernicium?
Die Elektronenkonfiguration von Copernicium ist [Rn] 7s² 5f¹⁴ 6d¹⁰, wobei sie bei einem so schweren Element theoretisch berechnet und nicht gemessen wird. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 32, 18, 2 auf 7 Schalen.
Ist Copernicium ein Metall?
Ja. Copernicium wird als Übergangsmetall eingeordnet und steht in Gruppe 12, Periode 7, im d-Block der Tabelle.
In welcher Gruppe und Periode steht Copernicium?
Copernicium steht in Gruppe 12 (Zinkgruppe), Periode 7, im d-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.
Wofür wird Copernicium verwendet?
Nur wissenschaftliche Forschung. Copernicium steht unter Quecksilber, und relativistische Effekte könnten es sogar noch weniger metallisch machen — manche Vorhersagen sehen es bei Raumtemperatur als Gas.
Wer hat Copernicium entdeckt, und woher kommt der Name?
Copernicium wurde 1996 von Sigurd Hofmann and colleagues entdeckt. Der Name geht auf Nikolaus Kopernikus zurück.
Ist Copernicium radioaktiv?
Ja. Jedes Isotop von Copernicium ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.