Radon (Rn)
Element 86 · Edelgas · [222] u
Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 32, 18, 8
Radon ist ein radioaktives Edelgas, das aus uranhaltigem Gestein austritt und sich in Kellern ansammelt. Es ist nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.
Radon in Wohnhäusern verursacht jedes Jahr mehr Todesfälle durch Lungenkrebs als jede andere Ursache außer dem Rauchen.
- Ordnungszahl
- 86
- Atommasse
- [222] u
- Elektronenkonfiguration
- [Xe] 6s² 4f¹⁴ 5d¹⁰ 6p⁶
- Gruppe · Periode · Block
- 18 · 6 · p
- Oxidationsstufen
- 0
- Elektronegativität
- Nicht gemessen
- Schmelzpunkt
- -71.15 °C
- Siedepunkt
- -61.7 °C
- Dichte
- 0.00973 g/cm³
- Zustand bei 20 °C
- Gasförmig
- Erscheinungsbild
- Farbloses Gas
- Entdeckung
- Friedrich Ernst Dorn, 1900
Edelgase
Wofür es verwendet wird
- Historisch: Quellen für die Strahlentherapie
- Tracer in der geologischen und Erdbebenforschung
Atomstruktur
Ein neutrales Radon-Atom hat 86 Protonen und 86 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 136 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 222 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 32, 18, 8. In Orbitalschreibweise lautet das [Xe] 6s² 4f¹⁴ 5d¹⁰ 6p⁶.
3D electron orbitals
See where Radon's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Entdeckung und Name
Radon wurde von Friedrich Ernst Dorn im Jahr 1900 entdeckt. Der Name geht auf Nach Radium, aus dessen Zerfall es entsteht zurück.
Alle Isotope von Radon sind radioaktiv, daher hat Radon kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen in eckigen Klammern die Massenzahl des langlebigsten Isotops.
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Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
Verwandte Rechner
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Radon?
Radon hat kein stabiles Isotop und deshalb kein Standardatomgewicht. Periodensysteme zeigen stattdessen [222]: die Massenzahl seines langlebigsten Isotops.
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Radon?
Radon hat 86 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Radon. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 86. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 136, denn 222 − 86 = 136.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Radon?
Die Elektronenkonfiguration von Radon ist [Xe] 6s² 4f¹⁴ 5d¹⁰ 6p⁶. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 32, 18, 8 auf 6 Schalen.
Ist Radon ein Metall?
Nein. Radon wird als Edelgas eingeordnet, auf der rechten Seite der Tabelle, wo Elemente eher Elektronen aufnehmen oder teilen, als sie abzugeben.
In welcher Gruppe und Periode steht Radon?
Radon steht in Gruppe 18 (Edelgase), Periode 6, im p-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Radon?
Radon schmilzt bei -71.15 °C und siedet bei -61.7 °C. Bei Raumtemperatur ist Radon gasförmig.
Wofür wird Radon verwendet?
Historisch: Quellen für die Strahlentherapie, Tracer in der geologischen und Erdbebenforschung. Radon ist ein radioaktives Edelgas, das aus uranhaltigem Gestein austritt und sich in Kellern ansammelt.
Wer hat Radon entdeckt, und woher kommt der Name?
Radon wurde 1900 von Friedrich Ernst Dorn entdeckt. Der Name geht auf Nach Radium, aus dessen Zerfall es entsteht zurück.
Ist Radon radioaktiv?
Ja. Jedes Isotop von Radon ist radioaktiv — es gibt keine stabile Form, weshalb das Periodensystem die Masse in eckigen Klammern zeigt statt als Standardatomgewicht.