Schwefel (S)

Element 16 · Nichtmetall · 32.06 u

1632.06
S
Schwefel
Nichtmetall
S

Elektronen pro Schale: 2, 8, 6

Schwefel ist ein gelbes Nichtmetall, das in reiner Form in der Nähe von Vulkanen und in gewaltigen unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Mehr Schwefelsäure wird hergestellt als jede andere industrielle Chemikalie, was Schwefel zu einem Frühindikator für den Zustand einer Volkswirtschaft macht.

Der Schwefelsäureverbrauch eines Landes galt früher als Standardmaß für seinen Industrialisierungsgrad.

Ordnungszahl
16
Atommasse
32.06 u

CIAAW-Intervall [32.059, 32.076]

Elektronenkonfiguration
[Ne] 3s² 3p⁴
Gruppe · Periode · Block
16 · 3 · p

Chalkogene

Oxidationsstufen
−2, +2, +4, +6
Elektronegativität
2.58 (Pauling)
Schmelzpunkt
115 °C
Siedepunkt
445 °C
Dichte
2.067 g/cm³
Zustand bei 20 °C
Fest
Erscheinungsbild
Leuchtend gelber kristalliner Feststoff
Entdeckung
Seit dem Altertum bekannt

Wofür es verwendet wird

  • Schwefelsäureproduktion
  • Vulkanisieren von Gummi
  • Fungizide und Düngemittel
  • Schießpulver und Streichhölzer

Atomstruktur

Ein neutrales Schwefel-Atom hat 16 Protonen und 16 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 16 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 32 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.

Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 6. In Orbitalschreibweise lautet das [Ne] 3s² 3p⁴.

3D electron orbitals

See where Schwefel's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.

Position im Periodensystem

Schlechte Leiter, die Elektronen eher aufnehmen oder teilen, als sie abzugeben. Sie machen fast die gesamte Masse lebender Organismen aus.

Entdeckung und Name

Schwefel ist seit dem Altertum bekannt und wurde verwendet, lange bevor man es als Element beschreiben konnte. Der Name geht auf Lateinisch sulphur zurück.

Weiter erkunden

Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.

Verwandte Rechner

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Atommasse von Schwefel?

Das Standardatomgewicht von Schwefel beträgt 32.06 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC. Da die natürliche Isotopenmischung je nach Herkunft schwankt, veröffentlicht die IUPAC zusätzlich das Intervall [32.059, 32.076].

Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Schwefel?

Schwefel hat 16 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Schwefel. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 16. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 16, denn 32 − 16 = 16.

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Schwefel?

Die Elektronenkonfiguration von Schwefel ist [Ne] 3s² 3p⁴. Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 6 auf 3 Schalen.

Ist Schwefel ein Metall?

Nein. Schwefel wird als Nichtmetall eingeordnet, auf der rechten Seite der Tabelle, wo Elemente eher Elektronen aufnehmen oder teilen, als sie abzugeben.

In welcher Gruppe und Periode steht Schwefel?

Schwefel steht in Gruppe 16 (Chalkogene), Periode 3, im p-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.

Welche Ladung hat Schwefel?

Schwefel bildet meist 2−-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Schwefel dabei die Oxidationsstufen −2, +2, +4, +6.

Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Schwefel?

Schwefel schmilzt bei 115 °C und siedet bei 445 °C. Bei Raumtemperatur ist Schwefel fest.

Wofür wird Schwefel verwendet?

Schwefelsäureproduktion, Vulkanisieren von Gummi, Fungizide und Düngemittel, Schießpulver und Streichhölzer. Schwefel ist ein gelbes Nichtmetall, das in reiner Form in der Nähe von Vulkanen und in gewaltigen unterirdischen Lagerstätten vorkommt.

Wer hat Schwefel entdeckt, und woher kommt der Name?

Schwefel ist seit dem Altertum bekannt und wurde verwendet, lange bevor man es als Element beschreiben konnte. Der Name geht auf Lateinisch sulphur zurück.