Sauerstoff (O)
Element 8 · Nichtmetall · 15.999 u
Elektronen pro Schale: 2, 6
Sauerstoff ist das häufigste Element in der Erdkruste und der Oxidator, der aerobes Leben antreibt. Seine Reaktionsfreudigkeit macht sowohl Feuer als auch Stoffwechsel erst möglich.
Die sauerstoffhaltige Erdatmosphäre ist ein Abfallprodukt — Cyanobakterien atmen ihn seit 2,4 Milliarden Jahren aus.
- Ordnungszahl
- 8
- Atommasse
- 15.999 u
- Elektronenkonfiguration
- [He] 2s² 2p⁴
- Gruppe · Periode · Block
- 16 · 2 · p
- Oxidationsstufen
- −2
- Elektronegativität
- 3.44 (Pauling)
- Schmelzpunkt
- -219 °C
- Siedepunkt
- -183 °C
- Dichte
- 0.001429 g/cm³
- Zustand bei 20 °C
- Gasförmig
- Erscheinungsbild
- Farbloses Gas; als Flüssigkeit blassblau
- Entdeckung
- Carl Wilhelm Scheele and Joseph Priestley, 1774
CIAAW-Intervall [15.99903, 15.99977]
Chalkogene
Wofür es verwendet wird
- Stahlherstellung
- Medizinische Sauerstofftherapie
- Wasseraufbereitung
- Raketenoxidator
Atomstruktur
Ein neutrales Sauerstoff-Atom hat 8 Protonen und 8 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 8 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 16 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.
Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 6. In Orbitalschreibweise lautet das [He] 2s² 2p⁴.
3D electron orbitals
See where Sauerstoff's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.
Position im Periodensystem
Schlechte Leiter, die Elektronen eher aufnehmen oder teilen, als sie abzugeben. Sie machen fast die gesamte Masse lebender Organismen aus.
- Direkt darunter: Schwefel
- Ein Proton weniger: Stickstoff
- Ein Proton mehr: Fluor
Entdeckung und Name
Sauerstoff wurde von Carl Wilhelm Scheele and Joseph Priestley im Jahr 1774 entdeckt. Der Name geht auf Der deutsche Name beschreibt seine säurebildende Eigenschaft; griechisch oxys + genes, „Säurebildner" zurück.
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Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.
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Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Atommasse von Sauerstoff?
Das Standardatomgewicht von Sauerstoff beträgt 15.999 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC. Da die natürliche Isotopenmischung je nach Herkunft schwankt, veröffentlicht die IUPAC zusätzlich das Intervall [15.99903, 15.99977].
Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Sauerstoff?
Sauerstoff hat 8 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Sauerstoff. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 8. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 8, denn 16 − 8 = 8.
Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Sauerstoff?
Die Elektronenkonfiguration von Sauerstoff ist [He] 2s² 2p⁴. Die Elektronen verteilen sich 2, 6 auf 2 Schalen.
Ist Sauerstoff ein Metall?
Nein. Sauerstoff wird als Nichtmetall eingeordnet, auf der rechten Seite der Tabelle, wo Elemente eher Elektronen aufnehmen oder teilen, als sie abzugeben.
In welcher Gruppe und Periode steht Sauerstoff?
Sauerstoff steht in Gruppe 16 (Chalkogene), Periode 2, im p-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.
Welche Ladung hat Sauerstoff?
Sauerstoff bildet meist 2−-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Sauerstoff dabei die Oxidationsstufen −2.
Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Sauerstoff?
Sauerstoff schmilzt bei -219 °C und siedet bei -183 °C. Bei Raumtemperatur ist Sauerstoff gasförmig.
Wofür wird Sauerstoff verwendet?
Stahlherstellung, Medizinische Sauerstofftherapie, Wasseraufbereitung, Raketenoxidator. Sauerstoff ist das häufigste Element in der Erdkruste und der Oxidator, der aerobes Leben antreibt.
Wer hat Sauerstoff entdeckt, und woher kommt der Name?
Sauerstoff wurde 1774 von Carl Wilhelm Scheele and Joseph Priestley entdeckt. Der Name geht auf Der deutsche Name beschreibt seine säurebildende Eigenschaft; griechisch oxys + genes, „Säurebildner" zurück.