Barium (Ba)

Element 56 · Erdalkalimetall · 137.33 u

56137.33
Ba
Barium
Erdalkalimetall
Ba

Elektronen pro Schale: 2, 8, 18, 18, 8, 2

Bariumverbindungen sind dicht und für Röntgenstrahlen undurchlässig, weshalb Patienten vor einer Untersuchung Bariumsulfat trinken. Lösliche Bariumsalze dagegen sind ernsthaft giftig.

Der „Bariumbrei" ist nur deshalb sicher, weil sich Bariumsulfat hartnäckig weigert, sich aufzulösen — lösliche Bariumsalze sind Gifte.

Ordnungszahl
56
Atommasse
137.33 u
Elektronenkonfiguration
[Xe] 6s²
Gruppe · Periode · Block
2 · 6 · s

Erdalkalimetalle

Oxidationsstufen
+2
Elektronegativität
0.89 (Pauling)
Schmelzpunkt
727 °C
Siedepunkt
1,897 °C
Dichte
3.62 g/cm³
Zustand bei 20 °C
Fest
Erscheinungsbild
Silbrig-weißes Metall
Entdeckung
Carl Wilhelm Scheele; isolated by Humphry Davy, 1808

Wofür es verwendet wird

  • Bariumbrei als Röntgenkontrastmittel
  • Beschwerung von Bohrspülung
  • Grünes Feuerwerk
  • Getter in Vakuumröhren

Atomstruktur

Ein neutrales Barium-Atom hat 56 Protonen und 56 Elektronen. Sein häufigstes Isotop trägt etwa 81 Neutronen, woraus sich die Massenzahl 137 ergibt. Ändert sich die Zahl der Neutronen, entsteht ein anderes Isotop; ändert sich die Zahl der Protonen, entsteht ein anderes Element.

Diese Elektronen füllen die Schalen von innen nach außen: 2, 8, 18, 18, 8, 2. In Orbitalschreibweise lautet das [Xe] 6s².

3D electron orbitals

See where Barium's electrons actually are — a cloud of 26,000 points sampled from the probability density |ψ|², not a cartoon of a lobe.

Position im Periodensystem

Metalle der Gruppe 2 mit zwei Außenelektronen. Härter und weniger reaktiv als die Alkalimetalle, bilden sie die 2+-Ionen, aus denen Knochen, Muschelschalen und Zement aufgebaut sind.

Entdeckung und Name

Barium wurde von Carl Wilhelm Scheele; isolated by Humphry Davy im Jahr 1808 entdeckt. Der Name geht auf Griechisch barys, „schwer" zurück.

Weiter erkunden

Atommasse nach IUPAC/CIAAW; physikalische Eigenschaften nach PubChem (US National Library of Medicine). Werte, die nie gemessen wurden, erscheinen als „nicht gemessen", nicht als Schätzung.

Verwandte Rechner

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist die Atommasse von Barium?

Das Standardatomgewicht von Barium beträgt 137.33 u, veröffentlicht von der Kommission für Isotopenhäufigkeit und Atomgewichte der IUPAC.

Wie viele Protonen, Neutronen und Elektronen hat Barium?

Barium hat 56 Protonen, denn die Ordnungszahl ist genau die Zahl der Protonen und macht ein Atom überhaupt erst zu Barium. Ein neutrales Atom hat ebenso viele Elektronen, also 56. Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab; das häufigste hat etwa 81, denn 137 − 56 = 81.

Wie lautet die Elektronenkonfiguration von Barium?

Die Elektronenkonfiguration von Barium ist [Xe] 6s². Die Elektronen verteilen sich 2, 8, 18, 18, 8, 2 auf 6 Schalen.

Ist Barium ein Metall?

Ja. Barium wird als Erdalkalimetall eingeordnet und steht in Gruppe 2, Periode 6, im s-Block der Tabelle.

In welcher Gruppe und Periode steht Barium?

Barium steht in Gruppe 2 (Erdalkalimetalle), Periode 6, im s-Block. Die Gruppe ist die Spalte, die Periode die Zeile.

Welche Ladung hat Barium?

Barium bildet meist 2+-Ionen. Über alle Verbindungen hinweg zeigt Barium dabei die Oxidationsstufen +2.

Wie hoch ist der Schmelzpunkt von Barium?

Barium schmilzt bei 727 °C und siedet bei 1,897 °C. Bei Raumtemperatur ist Barium fest.

Wofür wird Barium verwendet?

Bariumbrei als Röntgenkontrastmittel, Beschwerung von Bohrspülung, Grünes Feuerwerk, Getter in Vakuumröhren. Bariumverbindungen sind dicht und für Röntgenstrahlen undurchlässig, weshalb Patienten vor einer Untersuchung Bariumsulfat trinken.

Wer hat Barium entdeckt, und woher kommt der Name?

Barium wurde 1808 von Carl Wilhelm Scheele; isolated by Humphry Davy entdeckt. Der Name geht auf Griechisch barys, „schwer" zurück.